Um sieben Uhr morgens sind wir in
Airlie Beach mit Sack und Pack angekommen. Natürlich hatten wir uns
nicht um eine Unterkunft gekümmert, aber zwei Freunde von uns hatten
uns ein günstiges Hostel empfohlen, wo sie auch abgestiegen sind.
Wir haben uns also auf die Suche nach dem Hostel gemacht. Wir hatten
Glück, Betten waren frei, doch leider konnten wir erst um 12.30 Uhr
einchecken. Wir sind dann zu Travelbugs, haben die Computer belagert
und danach haben wir ein wenig Airlie Beach erkundet.
Am Abend haben wir zusammen mit zwei
anderen Deutschen, Katha und Lilly, gekocht. Wir hatten vor etwas
Besonderes zu kochen und am Ende kamen doch nur Nudeln mit
Tomatensoße dabei aus – mal wieder. Danach ist nicht allzu viel
mehr passiert, weil wir am nächsten Morgen um 7.00 Uhr morgens an
der Anlegestelle sein mussten. Unser Gepäck konnten wir im Hostel
unterstellen. Die Crew begrüßte uns und wir mussten ein paar
Formulare wegen der Sicherheit ausfüllen. Für das Tauchen wurde
unter anderen gefragt ob man Asthma hat. Im Büro von Travelbugs
haben sie uns versichert, dass Nena tauchen gehen kann wenn sie
vorweisen kann, dass sie schon mal tauchen war. Nun ja dieses
Zertifikat hat leider nichts gebracht und Nena durfte nicht tauchen.
Ein kleines Down am Morgen. Aber die Laune hat sich schnell
gebessert, als wir das Boot mehr oder weniger bezogen und es los
ging, es sonnig war und der Wind um die Nase wehte. Unser erster Stop
war in einer kleinen Lagune. Alle mussten ihre Taucheranzüge
anziehen, weil es viele Quallen gibt, die einen sehr gefährden
können. Es wurde geschnorchelt und wir waren von der Unterwasserwelt
fasziniert ja wenn nicht sogar begeistert. Zuvor hatten wir uns eine
günstige Unterwassertüte für unsere Kameras gekauft und wir haben
sehr sehr viele Bilder gemacht. Korallen und Fische in allen Formen,
Farben und Größen waren genau vor unseren Augen. Lilly, Katha und
Linda sind dann tauchen gegangen, es hat Spaß gemacht und es war
auch lustig sie zu beobachten, wie sie erstmal unter Wasser kommen
mussten und teilweise immer wieder halb aufgetaucht sind. Der
Tauchgang dauerte 20 Minuten. Nach dem Schnorcheln erwartete uns ein
leckeres Mittagessen und es wurden sich die Bäuche voll geschlagen.
Endlich keine Nudeln mit Tomatensoße mehr. Danach ging es nochmal
ins Wasser und weitere Unterwasserbilder entstanden. Das Segeln
machte auch sehr Spaß. Nena hatte sich nur einen etwas ungünstigen
Platz ausgesucht und musste sich sehr an der Kühlbox festhalten als
wir in der Schieflage waren. Das Badezimmer in dieser Zeit war
eigentlich unmöglich, aber wir mussten es trotzdem versuchen und wir
hatten Glück. Während das Boot wieder auf Motor geschaltet wurde,
wurde geangelt. Ein großer Fisch hat angebissen und Nena meinte aus
Scherz, dass das ein Hai sei. Aber wie sich dann herausgestellt hat,
hatten wir wirklich einen kleinen Hai an der Angel. Der erste Hai den
wir nicht im Aquarium gesehen haben. Später am Abend wurden wir von
riesen Adlern besucht und die Crew fütterte diese mit
Fleischstücken. Als es dann dunkel wurde, hatten wir einen „Platz“
für unser Segelboot Apollo gefunden. Später wurde ein Tintenfisch
gefangen und wir hatten einen Koch am Bord der sich daraus dann
Tintenfischringe gemacht hat. Es wurde noch gequatscht und die
Abendluft genossen. Aber man wurde von dem langen Tag irgendwann
müde. Kurz bevor wir ins Bett bzw in unsere Koje gegangen sind,
machte jemand auf einen Delfin aufmerksam, der genau neben unseren
Boot schwamm. Was für ein ereignisreicher Tag an dem wir so viel
gesehen haben. Wir schliefen schnell ein und wurden um 6.30 Uhr von
den Motoren geweckt. Es ging weiter, der zweite Tag begann mit einem
einfachen Frühstück. Wir sind dann zum White Heaven Beach gefahren.
Dort ist der klein körnigste Sand den es wohl gibt. Damit werden
Zähne poliert und Diamanten unter anderen geschliffen. Des weiteren
soll es sehr gut für die Haut sein, wenn man sich damit einschmiert.
Wir vier Mädels saßen also am Strand und Sand war wortwörtlich
überall. Ein Peeling umsonst . Im Wasser wurde das wieder abgespült
und eine Gesichtsmaske wurde ebenfalls gemacht. Die Haut war danach
wirklich sehr weich. Katharina meinte allerdings, dass sie ihre Zähne
polieren müsste und hat Sand in ihren Mund gemacht. Das hat sie
allerdings alleine gemacht, weil wir keinen Sand im Mund haben
wollten. Später wurde dort ein Klischeehaftes Bild gemacht. Alle
stapelten sich zu einer Pyramide und ein Foto wurde geschossen. Die
Jungs waren ganz unten und mussten einiges ertragen. Danach ging es
mit dem Boot weiter zu einem anderen kleinen ruhigen Ort, wo wir
nochmal schnorcheln konnten und weitere wunderschöne Korallen und
Fische gesehen haben. Zurück am Bord schwammen dann genau neben
unseren Boot vier große Batfish. Einfach riesige Fische, die wohl
auch ab und zu etwas aggressiv sein können. Der Abend ging zu Ende
wie der erste. Ein weitere Delfin hat uns noch besucht und die zweite
und letzte Nacht ging vorbei. Am nächsten Morgen wurden wir um 7.00
mit Rührei geweckt. Der letzte Tag begann wieder mit Sonnenschein
und guter Laune. Wir machten unseren letzten Stop auf einer kleinen
Sandinsel. Es wurde wieder geschnorchelt und dabei nach riesen
Schildkröten Ausschau gehalten. Und tatsächlich, genau vor unserer
Nase schwammen riesige Schildkröten wie man sie nur von Bildern
kennt. Man hätte sie anfassen können, allerdings hat sich Nena
nicht getraut. Die Schildkröte war echt groß und hätte einfach
aggressiv los schnappen können! Danach ging es dann zurück nach
Airlie Beach.
Wir wollten da zu unseren nächsten
Couchsurfer und haben uns somit um kein Bett gekümmert. Wir hatten
uns nicht ganz informiert, wo er genau wohnt. Er wohnt auf Hamillton
Island und eine Fahrt mit der Fähre hätte 55$ gekostet. Das war zu
viel für uns zwei Sparfüchse. Lilly und Katha hatten bereits zwei
Betten und boten uns an, ein Bett haben zu können. Wir haben uns
dann in dem sowieso schon 10er Zimmer fertig gemacht und sind dann
auf die „Aftershow-Party“ gegangen. Es war ein lustiger Abend.
Wir haben getanzt bis uns die Füße weh taten und wir haben einen
super Deal ergattert. Eine Hälfte einer Dominopizza und ein Getränk
für 5$. Wie man nicht alles sparen kann. Irgendwann sind wir zurück
zum Hostel. Unsere beiden Betten waren oben und wackelten etwas
bedrohlich als wir hoch kletterten. So verbrachten wir unsere Nacht
zuzweit und Lilly und Katha auch. Am Morgen mussten wir um 10.00 Uhr
auschecken, also Lilly und Katha mussten das. Wir hielten uns dezent
im Hintergrund. Jetzt mussten wir uns Gedanken machen wo wir die
nächste Nacht bleiben wollen. Ich fragte unseren nächsten
Couchsurfer John ob es in Ordnung wäre, wenn wir eine weitere Nacht
bei ihm bleiben würde. Er antwortete sofort und meinte, dass dies
kein Problem wäre. Nur wir hatten ein Problem. Der einzige Bus fuhr
um 12.30 Uhr in Townsville ein und das war ein wenig spät für
unseren 67 Jährigen Rentner John. Er bot uns an uns abzuholen und
wir verstanden nicht sofort. Wollte er uns vom Bus abgeholen oder
etwa von Airlie Beach? Wir fragten nach und er meinte, er könnte in
vier Stunden in Airlie Beach sein. Wir nahmen sein Angebot an. Somit
hatten wir noch ein bisschen Zeit. Wir verabschiedeten uns von Katha
und Lilly, die wir nochmal in Cairns sehen würden, und gingen dann
zu unserem Treffpunkt wo wir John treffen würden. John ist dann vier
Stunden nach Airlie Beach gefahren, hat uns abgeholt und dann sind
wir vier Stunden zurück gefahren – mit französischer oder
klassischer Musik…Somit hatten wir unser nächstes Ziel erreicht –
Townsville.
Liebe sonnige Grüße aus Queensland,
wo schon längst die Regenzeit ist aber es noch nicht regnet, weil
wir zwei Sonnenscheine im Lande sind.
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| Dori in ihrem Element |
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| Nemo folgt sofort |
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| kleine Fischis |
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| grosse Fischis gibt es natuerlich auch zu sehen |
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| Linda und Katha haben sich an ihren Reissverschluessen selbst aus dem Wasser gezogen | | | | | | |
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| Rock the boad |
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| Rocky unser Wasserschildkroetenfreund |
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| Enjoy life |
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| Segeln in Schieflage, wir sausen mit dem Wind uebers Wasser |
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| Haialarm |
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| Unser Schiff Apollo 707 |
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| Whitsunday Islands |
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| White Heaven Beach - Paradise |
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| grosse Fischis - Batfish |
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| Seeadler auf Nahrungssuche |
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| "Bin ich nicht braun?!" |
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| die schoenste Meerjungfrau auf Erden |
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| Man war nie allein, auch nicht beim Schlafen |
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| Unsere Mannschaft der Fischschwarm |
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| typisch...unsere Lache kannte man auf dem Boot schnell |
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| hihi |
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| Alles ROGER |
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| "ich will unbedingt diesen roten Fisch fotografieren" Die Verfolgungsjagd begann |
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| Katha, Lilly, Linda und Nena |
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| Hallo Freund |
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| Yo what's up in the hood?! |
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Es gibt seeeehr viel mehr Bilder von Fischen und Koralen. Die Unterwasserwelt wurde abgeblitzt |
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