Dienstag, 25. Dezember 2012

Gib mir die Flosse, Genosse

Um sieben Uhr morgens sind wir in Airlie Beach mit Sack und Pack angekommen. Natürlich hatten wir uns nicht um eine Unterkunft gekümmert, aber zwei Freunde von uns hatten uns ein günstiges Hostel empfohlen, wo sie auch abgestiegen sind. Wir haben uns also auf die Suche nach dem Hostel gemacht. Wir hatten Glück, Betten waren frei, doch leider konnten wir erst um 12.30 Uhr einchecken. Wir sind dann zu Travelbugs, haben die Computer belagert und danach haben wir ein wenig Airlie Beach erkundet.
Am Abend haben wir zusammen mit zwei anderen Deutschen, Katha und Lilly, gekocht. Wir hatten vor etwas Besonderes zu kochen und am Ende kamen doch nur Nudeln mit Tomatensoße dabei aus – mal wieder. Danach ist nicht allzu viel mehr passiert, weil wir am nächsten Morgen um 7.00 Uhr morgens an der Anlegestelle sein mussten. Unser Gepäck konnten wir im Hostel unterstellen. Die Crew begrüßte uns und wir mussten ein paar Formulare wegen der Sicherheit ausfüllen. Für das Tauchen wurde unter anderen gefragt ob man Asthma hat. Im Büro von Travelbugs haben sie uns versichert, dass Nena tauchen gehen kann wenn sie vorweisen kann, dass sie schon mal tauchen war. Nun ja dieses Zertifikat hat leider nichts gebracht und Nena durfte nicht tauchen. Ein kleines Down am Morgen. Aber die Laune hat sich schnell gebessert, als wir das Boot mehr oder weniger bezogen und es los ging, es sonnig war und der Wind um die Nase wehte. Unser erster Stop war in einer kleinen Lagune. Alle mussten ihre Taucheranzüge anziehen, weil es viele Quallen gibt, die einen sehr gefährden können. Es wurde geschnorchelt und wir waren von der Unterwasserwelt fasziniert ja wenn nicht sogar begeistert. Zuvor hatten wir uns eine günstige Unterwassertüte für unsere Kameras gekauft und wir haben sehr sehr viele Bilder gemacht. Korallen und Fische in allen Formen, Farben und Größen waren genau vor unseren Augen. Lilly, Katha und Linda sind dann tauchen gegangen, es hat Spaß gemacht und es war auch lustig sie zu beobachten, wie sie erstmal unter Wasser kommen mussten und teilweise immer wieder halb aufgetaucht sind. Der Tauchgang dauerte 20 Minuten. Nach dem Schnorcheln erwartete uns ein leckeres Mittagessen und es wurden sich die Bäuche voll geschlagen. Endlich keine Nudeln mit Tomatensoße mehr. Danach ging es nochmal ins Wasser und weitere Unterwasserbilder entstanden. Das Segeln machte auch sehr Spaß. Nena hatte sich nur einen etwas ungünstigen Platz ausgesucht und musste sich sehr an der Kühlbox festhalten als wir in der Schieflage waren. Das Badezimmer in dieser Zeit war eigentlich unmöglich, aber wir mussten es trotzdem versuchen und wir hatten Glück. Während das Boot wieder auf Motor geschaltet wurde, wurde geangelt. Ein großer Fisch hat angebissen und Nena meinte aus Scherz, dass das ein Hai sei. Aber wie sich dann herausgestellt hat, hatten wir wirklich einen kleinen Hai an der Angel. Der erste Hai den wir nicht im Aquarium gesehen haben. Später am Abend wurden wir von riesen Adlern besucht und die Crew fütterte diese mit Fleischstücken. Als es dann dunkel wurde, hatten wir einen „Platz“ für unser Segelboot Apollo gefunden. Später wurde ein Tintenfisch gefangen und wir hatten einen Koch am Bord der sich daraus dann Tintenfischringe gemacht hat. Es wurde noch gequatscht und die Abendluft genossen. Aber man wurde von dem langen Tag irgendwann müde. Kurz bevor wir ins Bett bzw in unsere Koje gegangen sind, machte jemand auf einen Delfin aufmerksam, der genau neben unseren Boot schwamm. Was für ein ereignisreicher Tag an dem wir so viel gesehen haben. Wir schliefen schnell ein und wurden um 6.30 Uhr von den Motoren geweckt. Es ging weiter, der zweite Tag begann mit einem einfachen Frühstück. Wir sind dann zum White Heaven Beach gefahren. Dort ist der klein körnigste Sand den es wohl gibt. Damit werden Zähne poliert und Diamanten unter anderen geschliffen. Des weiteren soll es sehr gut für die Haut sein, wenn man sich damit einschmiert. Wir vier Mädels saßen also am Strand und Sand war wortwörtlich überall. Ein Peeling umsonst . Im Wasser wurde das wieder abgespült und eine Gesichtsmaske wurde ebenfalls gemacht. Die Haut war danach wirklich sehr weich. Katharina meinte allerdings, dass sie ihre Zähne polieren müsste und hat Sand in ihren Mund gemacht. Das hat sie allerdings alleine gemacht, weil wir keinen Sand im Mund haben wollten. Später wurde dort ein Klischeehaftes Bild gemacht. Alle stapelten sich zu einer Pyramide und ein Foto wurde geschossen. Die Jungs waren ganz unten und mussten einiges ertragen. Danach ging es mit dem Boot weiter zu einem anderen kleinen ruhigen Ort, wo wir nochmal schnorcheln konnten und weitere wunderschöne Korallen und Fische gesehen haben. Zurück am Bord schwammen dann genau neben unseren Boot vier große Batfish. Einfach riesige Fische, die wohl auch ab und zu etwas aggressiv sein können. Der Abend ging zu Ende wie der erste. Ein weitere Delfin hat uns noch besucht und die zweite und letzte Nacht ging vorbei. Am nächsten Morgen wurden wir um 7.00 mit Rührei geweckt. Der letzte Tag begann wieder mit Sonnenschein und guter Laune. Wir machten unseren letzten Stop auf einer kleinen Sandinsel. Es wurde wieder geschnorchelt und dabei nach riesen Schildkröten Ausschau gehalten. Und tatsächlich, genau vor unserer Nase schwammen riesige Schildkröten wie man sie nur von Bildern kennt. Man hätte sie anfassen können, allerdings hat sich Nena nicht getraut. Die Schildkröte war echt groß und hätte einfach aggressiv los schnappen können! Danach ging es dann zurück nach Airlie Beach.
Wir wollten da zu unseren nächsten Couchsurfer und haben uns somit um kein Bett gekümmert. Wir hatten uns nicht ganz informiert, wo er genau wohnt. Er wohnt auf Hamillton Island und eine Fahrt mit der Fähre hätte 55$ gekostet. Das war zu viel für uns zwei Sparfüchse. Lilly und Katha hatten bereits zwei Betten und boten uns an, ein Bett haben zu können. Wir haben uns dann in dem sowieso schon 10er Zimmer fertig gemacht und sind dann auf die „Aftershow-Party“ gegangen. Es war ein lustiger Abend. Wir haben getanzt bis uns die Füße weh taten und wir haben einen super Deal ergattert. Eine Hälfte einer Dominopizza und ein Getränk für 5$. Wie man nicht alles sparen kann. Irgendwann sind wir zurück zum Hostel. Unsere beiden Betten waren oben und wackelten etwas bedrohlich als wir hoch kletterten. So verbrachten wir unsere Nacht zuzweit und Lilly und Katha auch. Am Morgen mussten wir um 10.00 Uhr auschecken, also Lilly und Katha mussten das. Wir hielten uns dezent im Hintergrund. Jetzt mussten wir uns Gedanken machen wo wir die nächste Nacht bleiben wollen. Ich fragte unseren nächsten Couchsurfer John ob es in Ordnung wäre, wenn wir eine weitere Nacht bei ihm bleiben würde. Er antwortete sofort und meinte, dass dies kein Problem wäre. Nur wir hatten ein Problem. Der einzige Bus fuhr um 12.30 Uhr in Townsville ein und das war ein wenig spät für unseren 67 Jährigen Rentner John. Er bot uns an uns abzuholen und wir verstanden nicht sofort. Wollte er uns vom Bus abgeholen oder etwa von Airlie Beach? Wir fragten nach und er meinte, er könnte in vier Stunden in Airlie Beach sein. Wir nahmen sein Angebot an. Somit hatten wir noch ein bisschen Zeit. Wir verabschiedeten uns von Katha und Lilly, die wir nochmal in Cairns sehen würden, und gingen dann zu unserem Treffpunkt wo wir John treffen würden. John ist dann vier Stunden nach Airlie Beach gefahren, hat uns abgeholt und dann sind wir vier Stunden zurück gefahren – mit französischer oder klassischer Musik…Somit hatten wir unser nächstes Ziel erreicht – Townsville.
Liebe sonnige Grüße aus Queensland, wo schon längst die Regenzeit ist aber es noch nicht regnet, weil wir zwei Sonnenscheine im Lande sind.
Dori & Nemo
Dori in ihrem Element

Nemo folgt sofort

kleine Fischis

grosse Fischis gibt es natuerlich auch zu sehen


Linda und Katha haben sich an ihren Reissverschluessen selbst aus dem Wasser gezogen      


Rock the boad

Rocky unser Wasserschildkroetenfreund


Enjoy life

Segeln in Schieflage, wir sausen mit dem Wind uebers Wasser

Haialarm

Unser Schiff Apollo 707

Whitsunday Islands

White Heaven Beach - Paradise

grosse Fischis - Batfish

Seeadler auf Nahrungssuche


"Bin ich nicht braun?!"

die schoenste Meerjungfrau auf Erden

Man war nie allein, auch nicht beim Schlafen

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Unsere Mannschaft der Fischschwarm

blub blub


Awee zich Sonnenuntergang Bilder




typisch...unsere Lache kannte man auf dem Boot schnell

hihi

Partyrockcrew

Alles ROGER

"ich will unbedingt diesen roten Fisch fotografieren" Die Verfolgungsjagd begann

Katha, Lilly, Linda und Nena

Hallo Freund




Yo what's up in the hood?!

Es gibt seeeehr viel mehr Bilder von Fischen und Koralen.
Die Unterwasserwelt wurde abgeblitzt


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