In der ersten Woche in Melbourne hieß es einleben, organisieren und erholen. Wir waren erstmal begeistert wieder unsere eigenen Zimmer zu haben und einfach auf der Couch vor dem Fernseher sitzen zu können.
Nena fing ihr Praktikum schon am Donnerstag an und Linda musste sich erkundigen und sich überlegen wie sie ab der nächsten Woche zu ihrem Praktikumsplatz, der am anderen Ende von Melbourne ist, kommt.Es stellte sich heraus dass es keine Bus, Bahn oder Tram Verbindung zu ihrem Praktikumsplatz gab. Ein Fahrrad musste her - KMart lebt.
Zum Glück lag die letzte Tramstation direkt bei einem Shoppingcenter mit einem KMart wo sie sich mit einer Freundin ein Fahrrad gekauft hat. Da sie es nicht mit in die Tram nehmen durften, mussten sie es gleich an Ort und Stelle zusammen bauen, sprich Mitten im Einkaufscenter. Das fand der Sicherheitsmann äußerst merkwürdig. Solbald er bemerkte, dass sie keine Australier waren, schüttelte er nur den Kopf und ging von dannen.
Das Fahrrad steht immer noch an der Tramstation, da Linda seit dem zweiten Arbeitstag von einem Kollegen von der Tramstation abgeholt wird.
Ihr fragt euch bestimmt oder wisst es auch schon, was machen die Beiden denn eigentlich für ein Praktikum?
Nena wurde an ihrem Arbeitstag nett begrüßt und wurde sofort eingearbeitet.
Sie arbeitet in einer kleinen Evenmanagement Company namens PAN International wobei sie bei der Tochterfirma Cultural Infusion arbeitet. Diese Firma beschäftigt sich hauptsächlich mit Veranstaltungen an Schulen und versucht verschiedene Kulturen anhand von Tanz und Musik den Schülern näher zu bringen.
Linda arbeitet in der Hauptzentrale von Australien und Neuseeland von Europcar, der Autovermietung.
In der Woche haben wir viel Tennis geguckt da zu der Zeit die Australian Open in Melbourne waren. Peter hat uns immer aufgezogen, dass Cricket viel interessanter sei. Fanden wir natürlich nicht.
Am Freitag Abend haben Katha und Lilly bei uns übernachtet und wir hatten einen letzten lustigen Abend zusammen, da Lilly nach Neuseeland ging.Für den nächsten Tag haben wir einen Tagesausflug zur Great Ocean Road geplant. Wir mussten um 7.00 Uhr morgens am Treffpunkt sein. Unglücklicherweise ist der Zug den wir nehmen mussten um pünktlich da zu sein, ausgefallen und wir haben die Organisation angerufen um Bescheid zu sagen, dass wir nicht pünktlich sind. Es wurde immer später und aus welchen Gründen auch immer wurde der Zug immer langsamer bis er stehen blieb und die Zeit weiter tickte. Wir wurden immer unruhiger. Letzendlich sind wir zum Treffpunkt gerannt und haben es gerade noch so geschafft, der Bus fuhr um 7.45 Uhr los und wir waren um 7.43 Uhr da. Glück gehabt !!
Die Great Ocean Road Tour war sehr schön, wobei man sich dafür eigentlich mehr Zeit nehmen sollte. Doch wir haben einen guten Eindruck bekommen und einen tollen Tage verbracht.
Bilder sagen hier wieder mehr als Worte...
Nächster Eintrag mehr zu Praktikum und unserem derzeitigen Zuhause.
Cheers (das sagt man hier so)
Dori & Nemo
Samstag, 23. März 2013
Samstag, 16. März 2013
Weiß jemand wie spät es ist?!
Ein weiteres Ziel war nun nach neun Stunden Busfahrt erreicht. Coober Pedy, ein kleines Minendorf mitten im Outback zwischen Alice Springs und Adelaide. Gleichzeitig ist es auch der Hauptort wo Opal gefunden wird. Wir sind abends angekommen und haben in unser Underground Hostel eingecheckt. Das Hostel ist aufgebaut wie eine große Höhle, alles ist tief unter der Erde um vor der Hitze zu schützen. Abends gab es mal wieder Nudeln mit Tomatensoße währenddessen die Leute die wir kennen gelernt haben, Pizza essen gegangen sind. Wir wollten später am Abend ( 21 Uhr ) noch alle zusammen in einen Pub gehen, leider waren nur schon alle geschlossen. Somit haben wir uns mit unseren Mitreisenden auf den zwei Straßen von Coober Pedy amüsiert. Plötzlich kam der Hostelbesitzer aus seiner Höhle gerannt und fing an rumzumeckern, dass wir aufhören sollen so laut zu sein und so komische Geräusche von uns zu geben. Mit den komischen Geräuschen meinte er speziell unsere Lache. Alle Hostelbesucher befanden sich mit uns auf der Straße, außer zwei weitere Personen. Somit fanden wir die Beschwerde alle anderen Mitbewohner zu wecken sehr merkwürdig.Weil wir so nett sind, haben wir uns 500m entfernt, aber sind dann auch bald ins Bett gegangen. Man wusste nie welche Tageszeit es war, wenn man aufgewacht ist was dazu führte, dass Nena immer dachte es ist schon Zeit zum Aufstehen obwohl es gerade mal drei Uhr nachts war. Linda währenddessen hat friedlich geschlummert und sich nicht gerührt.
Am nächsten Tag um 10 Uhr hieß es auschecken und wir haben uns Coober Pedy angeguckt. Hauptsächlich haben wir Opal Shops mit Opalschmuck besucht. Dort haben wir beide eine Kleinigkeit gefunden, die uns an den Ort erinnert. Außerdem gab es kleine Museen über die Mienen rund um Coober Pedy. Ansonsten war das Wetter weiterhin mehr als heiß, zwischen 43°C-45°C. Zum Abschluss waren wir alle noch in einem Pub und haben ein Bier oder ein Lemon Lime and Bitters getrunken. Dann ging es weiter mit dem Bus nach Adelaide. Wir sind durch die Nacht gefahren, weitere 11 Stunden haben sich zu unseren absolvierten Busstunden addiert.
In Adelaide mussten wir erstmal ein Hostel für eine Nacht finden und hatten Glück, dass noch eins für alle frei war. Wir hatten noch nie so viele Deutsche in Australien getroffen wie in diesem Hostel, 80% waren deutsch. Linda war mit einer Freundin den Botanischen Garten beuschen, währenddessen Nena geschlafen hat. Unter anderen waren wir auch auf dem bekannten Square Market von Adelaide. Abends gab es Tiefkühlpizze, worüber wir uns sehr gefreut haben, weil es das erste Hostel mit einem Ofen in der Küche war. Abends war Movienight und wir haben den Abend in Hostel verbracht.
Am nächsten Tag mussten wir morgens auschecken aber konnten tagsüber noch in den Gemeinschaftsräumen des Hostels bleiben. Später am Nachmittag machten wir uns auf dem Weg zu unserem nächsten Couchsurfer Tony, der direkt am Strand von Adelaide wohnt. Dort blieben wir zwei Nächte und wir haben hauptsächlich den Strand genossen und sind durch die kleinen Geschäfte geschlendert. Adelaides Strände sind bekannt für Haie. Wir waren im Wasser und direkt neben uns ist eine dreiecksförmige Flosse aufgetaucht. Wir dachten sofort, dass wäre ein Hai, zum Glück war es nur ein Delphin und wir haben uns gefreut.
Und wieder hatten wir eine weitere, aber unsere letzte Busfahrt, vor uns. Es ging wieder durch die Nacht, 11 Stunden mit dem Bus von Adelaide nach Melbourne. Dieser Bus war wieder komplett ausgebucht, somit hatte jeder nur einen Platz. Linda war die einzige die Glück hatte, da ihre Sitznachbarin um 1.00 Uhr bei einem frührern Stop den Bus verlassen hat. Somit hatte Linda als einzige zwei Plätze und konnte komfortabler als alle anderen schlummern.
Wir kamen um 6.30 Uhr morgens endlich in Melbourne an und wurden von Michelle und Peter abgeholt. Das sind die Personen, bei denen wir uns untergemietet haben. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir überhaupt nicht wie sie aussehen und sie hatten nur ein Bild von uns gesehen. Aber wir fanden uns.
Das war der Abschluss von unserem ersten Kapitel in Australien. Insgesamt sind wir von Cairns nach Melbourne 64 Stunden Bus gefahren. Was macht man nicht alles um Geld z usparen und so viel wie möglich zu sehen.
Das Reisen war erstmal vorbei und das Praktikum sollte schon bald los gehen.
Jedes Ende ist ein neuer Anfang...wie melancholisch.
Dori & Nemo
Am nächsten Tag um 10 Uhr hieß es auschecken und wir haben uns Coober Pedy angeguckt. Hauptsächlich haben wir Opal Shops mit Opalschmuck besucht. Dort haben wir beide eine Kleinigkeit gefunden, die uns an den Ort erinnert. Außerdem gab es kleine Museen über die Mienen rund um Coober Pedy. Ansonsten war das Wetter weiterhin mehr als heiß, zwischen 43°C-45°C. Zum Abschluss waren wir alle noch in einem Pub und haben ein Bier oder ein Lemon Lime and Bitters getrunken. Dann ging es weiter mit dem Bus nach Adelaide. Wir sind durch die Nacht gefahren, weitere 11 Stunden haben sich zu unseren absolvierten Busstunden addiert.
In Adelaide mussten wir erstmal ein Hostel für eine Nacht finden und hatten Glück, dass noch eins für alle frei war. Wir hatten noch nie so viele Deutsche in Australien getroffen wie in diesem Hostel, 80% waren deutsch. Linda war mit einer Freundin den Botanischen Garten beuschen, währenddessen Nena geschlafen hat. Unter anderen waren wir auch auf dem bekannten Square Market von Adelaide. Abends gab es Tiefkühlpizze, worüber wir uns sehr gefreut haben, weil es das erste Hostel mit einem Ofen in der Küche war. Abends war Movienight und wir haben den Abend in Hostel verbracht.
Am nächsten Tag mussten wir morgens auschecken aber konnten tagsüber noch in den Gemeinschaftsräumen des Hostels bleiben. Später am Nachmittag machten wir uns auf dem Weg zu unserem nächsten Couchsurfer Tony, der direkt am Strand von Adelaide wohnt. Dort blieben wir zwei Nächte und wir haben hauptsächlich den Strand genossen und sind durch die kleinen Geschäfte geschlendert. Adelaides Strände sind bekannt für Haie. Wir waren im Wasser und direkt neben uns ist eine dreiecksförmige Flosse aufgetaucht. Wir dachten sofort, dass wäre ein Hai, zum Glück war es nur ein Delphin und wir haben uns gefreut.
Und wieder hatten wir eine weitere, aber unsere letzte Busfahrt, vor uns. Es ging wieder durch die Nacht, 11 Stunden mit dem Bus von Adelaide nach Melbourne. Dieser Bus war wieder komplett ausgebucht, somit hatte jeder nur einen Platz. Linda war die einzige die Glück hatte, da ihre Sitznachbarin um 1.00 Uhr bei einem frührern Stop den Bus verlassen hat. Somit hatte Linda als einzige zwei Plätze und konnte komfortabler als alle anderen schlummern.
Wir kamen um 6.30 Uhr morgens endlich in Melbourne an und wurden von Michelle und Peter abgeholt. Das sind die Personen, bei denen wir uns untergemietet haben. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir überhaupt nicht wie sie aussehen und sie hatten nur ein Bild von uns gesehen. Aber wir fanden uns.
Das war der Abschluss von unserem ersten Kapitel in Australien. Insgesamt sind wir von Cairns nach Melbourne 64 Stunden Bus gefahren. Was macht man nicht alles um Geld z usparen und so viel wie möglich zu sehen.
Das Reisen war erstmal vorbei und das Praktikum sollte schon bald los gehen.
Jedes Ende ist ein neuer Anfang...wie melancholisch.
Dori & Nemo
| Unser Frühstück in Adelaide |
| Sonnenuntergang in Adelaide |
| Unser fünfter Couchsurfer Tony in Adelaide |
| 1 Minute entfernt von Tonys Apartement |
| Unsere Höhle in Coober Pedy |
| Mienen- / Opalmuseum |
| Coober Pedy mitten im Outback |
| Underground Kirche |
| Opal in der Kirchenwand |
| Underground Bücherei |
Freitag, 8. März 2013
I am going on an adventure !!
Los ging es nach Alice Springs.Vor uns lag eine 33-Stündige Busfahrt.
JAAA 33 STUNDEN !! Diese mussten wir erstmal vorbereiten. Wie immer
haben wir uns Sorgen über das Essen gemacht. Woolworth lebt, wir haben
über ein Kilo Nudelsalat gemacht wit Mais, Tunfisch, Paprika, Tomaten
und Soße - ein cooler Nudelsalat. Außerdem ein Kilo Nüsse, Chips und
Cookies. Wir waren gewappnet !!
Um 24.30 Uhr stiegen wir in den Bus und es konnte los gehen. Es war der vollste Bus den wir hatten auf unserer Reise an der Ostküste, jeder Platz war belegt. Um nach Alicesprings zu kommen, mussten wir drei Mal umsteigen. Der erste Teil nach Townsville dauerte sechs Stunden. Plötzlich blieb der Bus stehen, wir guckten auf die Uhr und wir hatten noch zwei weitere Stunden Fahrt vor uns und es war keine Pause angesagt. Alle wurden wach,weil der Busfahrer durch den Bus gestürmt ist und uns mit seiner Panik über die zusammengebrochene Klimaanlange beunruhigte. Es stellte sich heraus, dass nicht nur die Klimaanlage kaputt ging, sondern der Bus auch einen Motorschaden hatte. Wir saßen also irgendwo im Nirgendwo mit einer schweißtreibenden Hitze im Bus. Super Start für unseren Trip nach Alice Springs. Wir kamen mit zwei Stunden Verspätung in Townsville an und mussten uns beeilen in den nächsten Bus zu steigen, der schon auf uns wartete. Von da an lief fast alles glatt, bis auf die kleine Kleinigkeit, dass wir zwei Stunden um drei Uhr nachts in einer Tankstelle in Tennant Creek verbringen mussten. Zum Glück hatten wir unseren Nudelsalat, der mit neidischen Blicken beäugt wurde.
In Alice Springs traf uns erstmal der Schlag. In Alice Springs waren es gemühtliche 45°C. Wir mussten dann erstmal mit unserem ganzen Gepäck 15 Minuten zu unserem Hostel laufen. Wir waren nicht mehr in der Lage uns Alice Springs genauer anzuschauen, jedoch hatten wir sowieso etwas Angst alleine da rum zu laufen. Am nächsten Tag wurden wir um sechs Uhr morgens von unserem Hostel abgeholt. Unser Gepäck konnten wir zum Glück im Hostel unterbringen. Die Fahrt ins Nichts ging los. Leider war zu dem Zeitpunkt der Kings Canyon aufgrund von starken Buschbränden evakuiert. Keiner durfte in die Nähe des Gebietes. Die Tage unseres Trips waren die seit Jahren heißesten gemessenen Temperaturen. Zuerst ging es zum Ormiston Gorge, und danach zum Ellery Creek wo wir uns abkühlen konnten. Um den Tank auf zu füllen ging es vor der Dunkelheit nach Alice Springs und dann machten wir uns auf den Weg Richtung Uluru. Kurz vor unserem Nachtquatier mussten wir Feuerholz sammeln. Wir haben Überreste von Buschbränden eingesammelt und auf unseren Bus geschnürt. Wir hatten die Erlaubnis auf dem Territorium von Aboriginals zu schlafen. Unser Schlafplatz lag von jeder Zivilisation entfernt mitten in der Wüste. Das Lagerfeuer diente für Licht und zum Essen machen. Alle legten sich mit ihren Swags um das Lagerfeuer. Es wurde empfohlen den Swag zu schließen, auf Grund der Tiere die unterwegs sind. Allerdings war es so unerträglich warm, dass wir es einfach nicht konnten. Wir haben diese Nacht gut überlebt. Die Temperaturen sanken in der Nacht um 20°C. So waren es dann nur noch 28°C. Um fünf Uhr hieß es wieder aufstehen. Es wurde gefrühstückt, die Sachen gepackt und weiter ging die Reise.Auf ging es nach Kata Tjuta (The Olgas). Dieser Ort hat eine ganz bestimmte Bedeutung für Aboriginals.Kata Tjuta heißt "many heads".Es ist ein spiritueller Ort für Männer und 50 km vom Ayers Rock (Uluru) entfernt.
Wir sind 7,4km bei 52°C in der Sonne um die Kata Tjuta gelaufen. Es war beeindruckend und wunderschön, aber auch sehr anstrengend und Kräfte zehrend. Danach ging es zum Uluru. Zuerst waren wir in einem Informationscenter über die Kultur und Geschichten der Ureinwohner Australiens. Es war sehr interessant und wir waren von der Kunst und der einzigartigen Kultur fasziniert. Wir sind ein kleines Stück zum Uluru gelaufen und in der Zeit wurden uns Geschichten erzählt und welche Ansichten sie haben. Ihr Leben ist nicht darauf ausgerichtet, dass es ihnen und der Natur nur jetzt gut geht sondern darauf, dass ihre Nachfahren in der Zukunft ebenso an nichts fehlt und die Natur ihr Gleichgewicht behält. Sobald einer dieses Ziel missachtet oder nicht befolgt hat, wurde er bestrft. Entweder musste er blind durch die Wüste und hoffen, dass er für drei Tage irgendwie überlebt (Die Blindheit verflog nach den drei Tagen) oder ein Sperr wurde durch ihren Oberschenkelmuskel gerammt, sodass sie ihr restliches Leben humpeln mussten und jeder sah, dass er gegen die Regeln verstoßen hat.
Wir hatten eine kurze Pause an dem Campingplatz wo wir die Nacht schliefen. Wir hatten nur 15 Minuten Zeit, weil wir dann den Sonnenuntergang uns ansehen wollten. Wir sind dann mit kompletter Kleidung unter die Dusche. Bei den Temperaturen dauerte es nicht lange, bis die wieder getrocknet war. Wir haben mit anderen Gruppen uns den Sonnenuntergang angeguckt und dort unser Abendbrot gegessen. Es ging zurück zum Camp wo wir dann erstmal eine richtige Dusche genossen haben. Lange wach geblieben sind wir nicht, wir haben nur noch kurz wie die Nacht zuvor den atemberaubenden Sternenhimmel betrachtet.
Am nächsten Morgen wurden wir um vier Uhr geweckt, da wir den Sonnenaufgang sehen und auf keinen Fall verpassen wollten. Dort haben wir auch gefrühstückt und es war wunderschön !!
Danach machten wir uns auf den Heimweg, in einem Bus bei 50°C ohne Klimaanlange - mal wieder. Wir bekamen Langeweile und wurden ganz hibbelig und haben den Bus teilweise durch Lindas Lache entertaint.
Wir machten noch einen Stop auf der Karmel Farm. Wir saßen auf einen Karmel und haben uns gefreut.
Nun ging es auf direkten Wege zurück nach Alice Springs. Im Hostel angekommen gab es erstmal einen Stromausfall und wir konnten nicht duschen. Als es nach einer Weile endlich wieder Strom gab, konnten wir duschen und wir fühlten uns gleich besser. Viel konnten wir an dem Tag nicht mehr machen, außer uns in unser Bett zu legen und zu schlafen. Am nächsten Morgen ging es um 10 Uhr nach Coober Pedy. Weitere neun Stunden verbrachten wir im Bus.
In den paar Tagen die wir in und um Alice Springs waren, haben wir noch nie so viel Wasser getrunken und sind so selten auf Toilette gegangen.
Wenn man die Tour alleine machen will, muss man vorher genau planen wo man tanken und das Wasser auffüllen kann. Und das Wasser war so warm dass wir auch Tee damit trinken hätten können. Allerdings war das Wasser extra so warm, weil kaltes Wasser viel zu anstrengend für den Körper wäre.
Lebt ihr noch oder seid ihr schon geschmolzen?
Dori & Nemo
Wer die Überschrift nicht versteht, sollte den Hobbit gucken.
Um 24.30 Uhr stiegen wir in den Bus und es konnte los gehen. Es war der vollste Bus den wir hatten auf unserer Reise an der Ostküste, jeder Platz war belegt. Um nach Alicesprings zu kommen, mussten wir drei Mal umsteigen. Der erste Teil nach Townsville dauerte sechs Stunden. Plötzlich blieb der Bus stehen, wir guckten auf die Uhr und wir hatten noch zwei weitere Stunden Fahrt vor uns und es war keine Pause angesagt. Alle wurden wach,weil der Busfahrer durch den Bus gestürmt ist und uns mit seiner Panik über die zusammengebrochene Klimaanlange beunruhigte. Es stellte sich heraus, dass nicht nur die Klimaanlage kaputt ging, sondern der Bus auch einen Motorschaden hatte. Wir saßen also irgendwo im Nirgendwo mit einer schweißtreibenden Hitze im Bus. Super Start für unseren Trip nach Alice Springs. Wir kamen mit zwei Stunden Verspätung in Townsville an und mussten uns beeilen in den nächsten Bus zu steigen, der schon auf uns wartete. Von da an lief fast alles glatt, bis auf die kleine Kleinigkeit, dass wir zwei Stunden um drei Uhr nachts in einer Tankstelle in Tennant Creek verbringen mussten. Zum Glück hatten wir unseren Nudelsalat, der mit neidischen Blicken beäugt wurde.
In Alice Springs traf uns erstmal der Schlag. In Alice Springs waren es gemühtliche 45°C. Wir mussten dann erstmal mit unserem ganzen Gepäck 15 Minuten zu unserem Hostel laufen. Wir waren nicht mehr in der Lage uns Alice Springs genauer anzuschauen, jedoch hatten wir sowieso etwas Angst alleine da rum zu laufen. Am nächsten Tag wurden wir um sechs Uhr morgens von unserem Hostel abgeholt. Unser Gepäck konnten wir zum Glück im Hostel unterbringen. Die Fahrt ins Nichts ging los. Leider war zu dem Zeitpunkt der Kings Canyon aufgrund von starken Buschbränden evakuiert. Keiner durfte in die Nähe des Gebietes. Die Tage unseres Trips waren die seit Jahren heißesten gemessenen Temperaturen. Zuerst ging es zum Ormiston Gorge, und danach zum Ellery Creek wo wir uns abkühlen konnten. Um den Tank auf zu füllen ging es vor der Dunkelheit nach Alice Springs und dann machten wir uns auf den Weg Richtung Uluru. Kurz vor unserem Nachtquatier mussten wir Feuerholz sammeln. Wir haben Überreste von Buschbränden eingesammelt und auf unseren Bus geschnürt. Wir hatten die Erlaubnis auf dem Territorium von Aboriginals zu schlafen. Unser Schlafplatz lag von jeder Zivilisation entfernt mitten in der Wüste. Das Lagerfeuer diente für Licht und zum Essen machen. Alle legten sich mit ihren Swags um das Lagerfeuer. Es wurde empfohlen den Swag zu schließen, auf Grund der Tiere die unterwegs sind. Allerdings war es so unerträglich warm, dass wir es einfach nicht konnten. Wir haben diese Nacht gut überlebt. Die Temperaturen sanken in der Nacht um 20°C. So waren es dann nur noch 28°C. Um fünf Uhr hieß es wieder aufstehen. Es wurde gefrühstückt, die Sachen gepackt und weiter ging die Reise.Auf ging es nach Kata Tjuta (The Olgas). Dieser Ort hat eine ganz bestimmte Bedeutung für Aboriginals.Kata Tjuta heißt "many heads".Es ist ein spiritueller Ort für Männer und 50 km vom Ayers Rock (Uluru) entfernt.
Wir sind 7,4km bei 52°C in der Sonne um die Kata Tjuta gelaufen. Es war beeindruckend und wunderschön, aber auch sehr anstrengend und Kräfte zehrend. Danach ging es zum Uluru. Zuerst waren wir in einem Informationscenter über die Kultur und Geschichten der Ureinwohner Australiens. Es war sehr interessant und wir waren von der Kunst und der einzigartigen Kultur fasziniert. Wir sind ein kleines Stück zum Uluru gelaufen und in der Zeit wurden uns Geschichten erzählt und welche Ansichten sie haben. Ihr Leben ist nicht darauf ausgerichtet, dass es ihnen und der Natur nur jetzt gut geht sondern darauf, dass ihre Nachfahren in der Zukunft ebenso an nichts fehlt und die Natur ihr Gleichgewicht behält. Sobald einer dieses Ziel missachtet oder nicht befolgt hat, wurde er bestrft. Entweder musste er blind durch die Wüste und hoffen, dass er für drei Tage irgendwie überlebt (Die Blindheit verflog nach den drei Tagen) oder ein Sperr wurde durch ihren Oberschenkelmuskel gerammt, sodass sie ihr restliches Leben humpeln mussten und jeder sah, dass er gegen die Regeln verstoßen hat.
Wir hatten eine kurze Pause an dem Campingplatz wo wir die Nacht schliefen. Wir hatten nur 15 Minuten Zeit, weil wir dann den Sonnenuntergang uns ansehen wollten. Wir sind dann mit kompletter Kleidung unter die Dusche. Bei den Temperaturen dauerte es nicht lange, bis die wieder getrocknet war. Wir haben mit anderen Gruppen uns den Sonnenuntergang angeguckt und dort unser Abendbrot gegessen. Es ging zurück zum Camp wo wir dann erstmal eine richtige Dusche genossen haben. Lange wach geblieben sind wir nicht, wir haben nur noch kurz wie die Nacht zuvor den atemberaubenden Sternenhimmel betrachtet.
Am nächsten Morgen wurden wir um vier Uhr geweckt, da wir den Sonnenaufgang sehen und auf keinen Fall verpassen wollten. Dort haben wir auch gefrühstückt und es war wunderschön !!
Danach machten wir uns auf den Heimweg, in einem Bus bei 50°C ohne Klimaanlange - mal wieder. Wir bekamen Langeweile und wurden ganz hibbelig und haben den Bus teilweise durch Lindas Lache entertaint.
Wir machten noch einen Stop auf der Karmel Farm. Wir saßen auf einen Karmel und haben uns gefreut.
Nun ging es auf direkten Wege zurück nach Alice Springs. Im Hostel angekommen gab es erstmal einen Stromausfall und wir konnten nicht duschen. Als es nach einer Weile endlich wieder Strom gab, konnten wir duschen und wir fühlten uns gleich besser. Viel konnten wir an dem Tag nicht mehr machen, außer uns in unser Bett zu legen und zu schlafen. Am nächsten Morgen ging es um 10 Uhr nach Coober Pedy. Weitere neun Stunden verbrachten wir im Bus.
In den paar Tagen die wir in und um Alice Springs waren, haben wir noch nie so viel Wasser getrunken und sind so selten auf Toilette gegangen.
Wenn man die Tour alleine machen will, muss man vorher genau planen wo man tanken und das Wasser auffüllen kann. Und das Wasser war so warm dass wir auch Tee damit trinken hätten können. Allerdings war das Wasser extra so warm, weil kaltes Wasser viel zu anstrengend für den Körper wäre.
Lebt ihr noch oder seid ihr schon geschmolzen?
Dori & Nemo
![]() |
| Die Laune könnte unterschiedlicher nicht sein |
![]() |
| 33 Stunden Busfahrt - not happy |
| Sonnenaufgang |
| Tourguide mit Rockbus |
| Uluru |
| Was los Cowboy? |
| Eine uns unbekannte Geschichte auf Stein |
| Abkühlung muss sein - man wird kreativ |
| So kann man auch braun werden |
| Ormiston Gorge |
| Ormiston Gorge |
| "Nena, mach schnell, ich verbrenne mir die Knie" |
| Ellery Creek |
| Langeweile im Bus |
| Auf der Suche nach Feuerholz |
| Swaaaaag |
| erster Schlafplatz |
| Guten Abend |
| Kata Tjuta |
| ICH BRAUCHE WASSER !! |
Wer die Überschrift nicht versteht, sollte den Hobbit gucken.
Abonnieren
Kommentare (Atom)

