In der ersten Woche in Melbourne hieß es einleben, organisieren und erholen. Wir waren erstmal begeistert wieder unsere eigenen Zimmer zu haben und einfach auf der Couch vor dem Fernseher sitzen zu können.
Nena fing ihr Praktikum schon am Donnerstag an und Linda musste sich erkundigen und sich überlegen wie sie ab der nächsten Woche zu ihrem Praktikumsplatz, der am anderen Ende von Melbourne ist, kommt.Es stellte sich heraus dass es keine Bus, Bahn oder Tram Verbindung zu ihrem Praktikumsplatz gab. Ein Fahrrad musste her - KMart lebt.
Zum Glück lag die letzte Tramstation direkt bei einem Shoppingcenter mit einem KMart wo sie sich mit einer Freundin ein Fahrrad gekauft hat. Da sie es nicht mit in die Tram nehmen durften, mussten sie es gleich an Ort und Stelle zusammen bauen, sprich Mitten im Einkaufscenter. Das fand der Sicherheitsmann äußerst merkwürdig. Solbald er bemerkte, dass sie keine Australier waren, schüttelte er nur den Kopf und ging von dannen.
Das Fahrrad steht immer noch an der Tramstation, da Linda seit dem zweiten Arbeitstag von einem Kollegen von der Tramstation abgeholt wird.
Ihr fragt euch bestimmt oder wisst es auch schon, was machen die Beiden denn eigentlich für ein Praktikum?
Nena wurde an ihrem Arbeitstag nett begrüßt und wurde sofort eingearbeitet.
Sie arbeitet in einer kleinen Evenmanagement Company namens PAN International wobei sie bei der Tochterfirma Cultural Infusion arbeitet. Diese Firma beschäftigt sich hauptsächlich mit Veranstaltungen an Schulen und versucht verschiedene Kulturen anhand von Tanz und Musik den Schülern näher zu bringen.
Linda arbeitet in der Hauptzentrale von Australien und Neuseeland von Europcar, der Autovermietung.
In der Woche haben wir viel Tennis geguckt da zu der Zeit die Australian Open in Melbourne waren. Peter hat uns immer aufgezogen, dass Cricket viel interessanter sei. Fanden wir natürlich nicht.
Am Freitag Abend haben Katha und Lilly bei uns übernachtet und wir hatten einen letzten lustigen Abend zusammen, da Lilly nach Neuseeland ging.Für den nächsten Tag haben wir einen Tagesausflug zur Great Ocean Road geplant. Wir mussten um 7.00 Uhr morgens am Treffpunkt sein. Unglücklicherweise ist der Zug den wir nehmen mussten um pünktlich da zu sein, ausgefallen und wir haben die Organisation angerufen um Bescheid zu sagen, dass wir nicht pünktlich sind. Es wurde immer später und aus welchen Gründen auch immer wurde der Zug immer langsamer bis er stehen blieb und die Zeit weiter tickte. Wir wurden immer unruhiger. Letzendlich sind wir zum Treffpunkt gerannt und haben es gerade noch so geschafft, der Bus fuhr um 7.45 Uhr los und wir waren um 7.43 Uhr da. Glück gehabt !!
Die Great Ocean Road Tour war sehr schön, wobei man sich dafür eigentlich mehr Zeit nehmen sollte. Doch wir haben einen guten Eindruck bekommen und einen tollen Tage verbracht.
Bilder sagen hier wieder mehr als Worte...
Nächster Eintrag mehr zu Praktikum und unserem derzeitigen Zuhause.
Cheers (das sagt man hier so)
Dori & Nemo
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