Freitag, 8. März 2013

I am going on an adventure !!

Los ging es nach Alice Springs.Vor uns lag eine 33-Stündige Busfahrt. JAAA 33 STUNDEN !! Diese mussten wir erstmal vorbereiten. Wie immer haben wir uns Sorgen über das Essen gemacht. Woolworth lebt, wir haben über ein Kilo Nudelsalat gemacht wit Mais, Tunfisch, Paprika, Tomaten und Soße - ein cooler Nudelsalat. Außerdem ein Kilo Nüsse, Chips und Cookies. Wir waren gewappnet !!
Um 24.30 Uhr stiegen wir in den Bus und es konnte los gehen. Es war der vollste Bus den wir hatten auf unserer Reise an der Ostküste, jeder Platz war belegt. Um nach Alicesprings zu kommen, mussten wir drei Mal umsteigen. Der erste Teil nach Townsville dauerte sechs Stunden. Plötzlich blieb der Bus stehen, wir guckten auf die Uhr und wir hatten noch zwei weitere Stunden Fahrt vor uns und es war keine Pause angesagt. Alle wurden wach,weil der Busfahrer durch den Bus gestürmt ist und uns mit seiner Panik über die zusammengebrochene Klimaanlange beunruhigte. Es stellte sich heraus, dass nicht nur die Klimaanlage kaputt ging, sondern der Bus auch einen Motorschaden hatte. Wir saßen also irgendwo im Nirgendwo mit einer schweißtreibenden Hitze im Bus. Super Start für unseren Trip nach Alice Springs. Wir kamen mit zwei Stunden Verspätung in Townsville an und mussten uns beeilen in den nächsten Bus zu steigen, der schon auf uns wartete. Von da an lief fast alles glatt, bis auf die kleine Kleinigkeit, dass wir zwei Stunden um drei Uhr nachts in einer Tankstelle in Tennant Creek verbringen mussten. Zum Glück hatten wir unseren Nudelsalat, der mit neidischen Blicken beäugt wurde.
In Alice Springs traf uns erstmal der Schlag. In Alice Springs waren es gemühtliche 45°C. Wir mussten dann erstmal mit unserem ganzen Gepäck 15 Minuten zu unserem Hostel laufen. Wir waren nicht mehr in der Lage uns Alice Springs genauer anzuschauen, jedoch hatten wir sowieso etwas Angst alleine da rum zu laufen. Am nächsten Tag wurden wir um sechs Uhr morgens von unserem Hostel abgeholt. Unser Gepäck konnten wir zum Glück im Hostel unterbringen. Die Fahrt ins Nichts ging los. Leider war zu dem Zeitpunkt der Kings Canyon aufgrund von starken Buschbränden evakuiert. Keiner durfte in die Nähe des Gebietes. Die Tage unseres Trips waren die seit Jahren heißesten gemessenen Temperaturen. Zuerst ging es zum Ormiston Gorge, und danach zum Ellery Creek wo wir uns abkühlen konnten. Um den Tank auf zu füllen ging es vor der Dunkelheit nach Alice Springs und dann machten wir uns auf den Weg Richtung Uluru. Kurz vor unserem Nachtquatier mussten wir Feuerholz sammeln. Wir haben Überreste von Buschbränden eingesammelt und auf unseren Bus geschnürt. Wir hatten die Erlaubnis auf dem Territorium von Aboriginals zu schlafen. Unser Schlafplatz lag von jeder Zivilisation entfernt mitten in der Wüste. Das Lagerfeuer diente für Licht und zum Essen machen. Alle legten sich mit ihren Swags um das Lagerfeuer. Es wurde empfohlen den Swag zu schließen, auf Grund der Tiere die unterwegs sind. Allerdings war es so unerträglich warm, dass wir es einfach nicht konnten. Wir haben diese Nacht gut überlebt. Die Temperaturen sanken in der Nacht um 20°C. So waren es dann nur noch 28°C. Um fünf Uhr hieß es wieder aufstehen. Es wurde gefrühstückt, die Sachen gepackt und weiter ging die Reise.Auf ging es nach Kata Tjuta (The Olgas). Dieser Ort hat eine ganz bestimmte Bedeutung für Aboriginals.Kata Tjuta heißt "many heads".Es ist ein spiritueller Ort für Männer und 50 km vom Ayers Rock (Uluru) entfernt.
Wir sind 7,4km bei 52°C in der Sonne um die Kata Tjuta gelaufen. Es war beeindruckend und wunderschön, aber auch sehr anstrengend und Kräfte zehrend. Danach ging es zum Uluru. Zuerst waren wir in einem Informationscenter über die Kultur und Geschichten der Ureinwohner Australiens. Es war sehr interessant und wir waren von der Kunst und der einzigartigen Kultur fasziniert. Wir sind ein kleines Stück zum Uluru gelaufen und in der Zeit wurden uns Geschichten erzählt und welche Ansichten sie haben. Ihr Leben ist nicht darauf ausgerichtet, dass es ihnen und der Natur nur jetzt gut geht sondern darauf, dass ihre Nachfahren in der Zukunft ebenso an nichts fehlt und die Natur ihr Gleichgewicht behält. Sobald einer dieses Ziel missachtet oder nicht befolgt hat, wurde er bestrft. Entweder musste er blind durch die Wüste und hoffen, dass er für drei Tage irgendwie überlebt (Die Blindheit verflog nach den drei Tagen) oder ein Sperr wurde durch ihren Oberschenkelmuskel gerammt, sodass sie ihr restliches Leben humpeln mussten und jeder sah, dass er gegen die Regeln verstoßen hat.
Wir hatten eine kurze Pause an dem Campingplatz wo wir die Nacht schliefen. Wir hatten nur 15 Minuten Zeit, weil wir dann den Sonnenuntergang uns ansehen wollten. Wir sind dann mit kompletter Kleidung unter die Dusche. Bei den Temperaturen dauerte es nicht lange, bis die wieder getrocknet war. Wir haben mit anderen Gruppen uns den Sonnenuntergang angeguckt und dort unser Abendbrot gegessen. Es ging zurück zum Camp wo wir dann erstmal eine richtige Dusche genossen haben. Lange wach geblieben sind wir nicht, wir haben nur noch kurz wie die Nacht zuvor den atemberaubenden Sternenhimmel betrachtet.
Am nächsten Morgen wurden wir um vier Uhr geweckt, da wir den Sonnenaufgang sehen und auf keinen Fall verpassen wollten. Dort haben wir auch gefrühstückt und es war wunderschön !!
Danach machten wir uns auf den Heimweg, in einem Bus bei 50°C ohne Klimaanlange - mal wieder. Wir bekamen Langeweile und wurden ganz hibbelig und haben den Bus teilweise durch Lindas Lache entertaint.
Wir machten noch einen Stop auf der Karmel Farm. Wir saßen auf einen Karmel und haben uns gefreut.
Nun ging es auf direkten Wege zurück nach Alice Springs. Im Hostel angekommen gab es erstmal einen Stromausfall und wir konnten nicht duschen. Als es nach einer Weile endlich wieder Strom gab, konnten wir duschen und wir fühlten uns gleich besser. Viel konnten wir an dem Tag nicht mehr machen, außer uns in unser Bett zu legen und zu schlafen. Am nächsten Morgen ging es um 10 Uhr nach Coober Pedy. Weitere neun Stunden verbrachten wir im Bus.

In den paar Tagen die wir in und um Alice Springs waren, haben wir noch nie so viel Wasser getrunken und sind so selten auf Toilette gegangen.
Wenn man die Tour alleine machen will, muss man vorher genau planen wo man tanken und das Wasser auffüllen kann. Und das Wasser war so warm dass wir auch Tee damit trinken hätten können. Allerdings war das Wasser extra so warm, weil kaltes Wasser viel zu anstrengend für den Körper wäre.

Lebt ihr noch oder seid ihr schon geschmolzen?
Dori & Nemo

Die Laune könnte unterschiedlicher nicht sein

33 Stunden Busfahrt - not happy

Sonnenaufgang

Tourguide mit Rockbus


Uluru



Was los Cowboy?




Eine uns unbekannte Geschichte auf Stein

Abkühlung muss sein - man wird kreativ


So kann man auch braun werden





Ormiston Gorge

Ormiston Gorge








"Nena, mach schnell, ich verbrenne mir die Knie"


Ellery Creek

Langeweile im Bus

Auf der Suche nach Feuerholz



Swaaaaag

erster Schlafplatz

Guten Abend


Kata Tjuta


ICH BRAUCHE WASSER !!








An manchen Stellen des Ulurus darf man keine Bilder machen, da sie für die Aboriginals eine Besonderheit darstellen. Es gibt ein Sorrybook, wo sich Menschen dafür entschuldigen Fotos gemacht zu haben oder Sand mitgenommen zu haben und ihnen dann etwas schlimmes zugestoßen ist. Sie haben Sand und Bilder zurück geschickt mit einem Brief.









Wer die Überschrift nicht versteht, sollte den Hobbit gucken.

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