Los ging es nach Alice Springs.Vor uns lag eine 33-Stündige Busfahrt.
JAAA 33 STUNDEN !! Diese mussten wir erstmal vorbereiten. Wie immer
haben wir uns Sorgen über das Essen gemacht. Woolworth lebt, wir haben
über ein Kilo Nudelsalat gemacht wit Mais, Tunfisch, Paprika, Tomaten
und Soße - ein cooler Nudelsalat. Außerdem ein Kilo Nüsse, Chips und
Cookies. Wir waren gewappnet !!
Um 24.30 Uhr stiegen wir in den
Bus und es konnte los gehen. Es war der vollste Bus den wir hatten auf
unserer Reise an der Ostküste, jeder Platz war belegt. Um nach
Alicesprings zu kommen, mussten wir drei Mal umsteigen. Der erste Teil
nach Townsville dauerte sechs Stunden. Plötzlich blieb der Bus stehen,
wir guckten auf die Uhr und wir hatten noch zwei weitere Stunden Fahrt
vor uns und es war keine Pause angesagt. Alle wurden wach,weil der
Busfahrer durch den Bus gestürmt ist und uns mit seiner Panik über die
zusammengebrochene Klimaanlange beunruhigte. Es stellte sich heraus,
dass nicht nur die Klimaanlage kaputt ging, sondern der Bus auch einen
Motorschaden hatte. Wir saßen also irgendwo im Nirgendwo mit einer
schweißtreibenden Hitze im Bus. Super Start für unseren Trip nach Alice
Springs. Wir kamen mit zwei Stunden Verspätung in Townsville an und
mussten uns beeilen in den nächsten Bus zu steigen, der schon auf uns
wartete. Von da an lief fast alles glatt, bis auf die kleine
Kleinigkeit, dass wir zwei Stunden um drei Uhr nachts in einer
Tankstelle in Tennant Creek verbringen mussten. Zum Glück hatten wir
unseren Nudelsalat, der mit neidischen Blicken beäugt wurde.
In
Alice Springs traf uns erstmal der Schlag. In Alice Springs waren es
gemühtliche 45°C. Wir mussten dann erstmal mit unserem ganzen Gepäck 15
Minuten zu unserem Hostel laufen. Wir waren nicht mehr in der Lage uns
Alice Springs genauer anzuschauen, jedoch hatten wir sowieso etwas Angst
alleine da rum zu laufen. Am nächsten Tag wurden wir um sechs Uhr
morgens von unserem Hostel abgeholt. Unser Gepäck konnten wir zum Glück
im Hostel unterbringen. Die Fahrt ins Nichts ging los. Leider war zu dem
Zeitpunkt der Kings Canyon aufgrund von starken Buschbränden evakuiert.
Keiner durfte in die Nähe des Gebietes. Die Tage unseres Trips waren
die seit Jahren heißesten gemessenen Temperaturen. Zuerst ging es zum
Ormiston Gorge, und danach zum Ellery Creek wo wir uns abkühlen konnten.
Um den Tank auf zu füllen ging es vor der Dunkelheit nach Alice Springs
und dann machten wir uns auf den Weg Richtung Uluru. Kurz vor unserem
Nachtquatier mussten wir Feuerholz sammeln. Wir haben Überreste von
Buschbränden eingesammelt und auf unseren Bus geschnürt. Wir hatten die
Erlaubnis auf dem Territorium von Aboriginals zu schlafen. Unser
Schlafplatz lag von jeder Zivilisation entfernt mitten in der Wüste. Das
Lagerfeuer diente für Licht und zum Essen machen. Alle legten sich mit
ihren Swags um das Lagerfeuer. Es wurde empfohlen den Swag zu schließen,
auf Grund der Tiere die unterwegs sind. Allerdings war es so
unerträglich warm, dass wir es einfach nicht konnten. Wir haben diese
Nacht gut überlebt. Die Temperaturen sanken in der Nacht um 20°C. So
waren es dann nur noch 28°C. Um fünf Uhr hieß es wieder aufstehen. Es
wurde gefrühstückt, die Sachen gepackt und weiter ging die Reise.Auf
ging es nach Kata Tjuta (The Olgas). Dieser Ort hat eine ganz bestimmte
Bedeutung für Aboriginals.Kata Tjuta heißt "many heads".Es ist ein
spiritueller Ort für Männer und 50 km vom Ayers Rock (Uluru) entfernt.
Wir
sind 7,4km bei 52°C in der Sonne um die Kata Tjuta gelaufen. Es war
beeindruckend und wunderschön, aber auch sehr anstrengend und Kräfte
zehrend. Danach ging es zum Uluru. Zuerst waren wir in einem
Informationscenter über die Kultur und Geschichten der Ureinwohner
Australiens. Es war sehr interessant und wir waren von der Kunst und der
einzigartigen Kultur fasziniert. Wir sind ein kleines Stück zum Uluru
gelaufen und in der Zeit wurden uns Geschichten erzählt und welche
Ansichten sie haben. Ihr Leben ist nicht darauf ausgerichtet, dass es
ihnen und der Natur nur jetzt gut geht sondern darauf, dass ihre
Nachfahren in der Zukunft ebenso an nichts fehlt und die Natur ihr
Gleichgewicht behält. Sobald einer dieses Ziel missachtet oder nicht
befolgt hat, wurde er bestrft. Entweder musste er blind durch die Wüste
und hoffen, dass er für drei Tage irgendwie überlebt (Die Blindheit
verflog nach den drei Tagen) oder ein Sperr wurde durch ihren
Oberschenkelmuskel gerammt, sodass sie ihr restliches Leben humpeln
mussten und jeder sah, dass er gegen die Regeln verstoßen hat.
Wir
hatten eine kurze Pause an dem Campingplatz wo wir die Nacht schliefen.
Wir hatten nur 15 Minuten Zeit, weil wir dann den Sonnenuntergang uns
ansehen wollten. Wir sind dann mit kompletter Kleidung unter die Dusche.
Bei den Temperaturen dauerte es nicht lange, bis die wieder getrocknet
war. Wir haben mit anderen Gruppen uns den Sonnenuntergang angeguckt und
dort unser Abendbrot gegessen. Es ging zurück zum Camp wo wir dann
erstmal eine richtige Dusche genossen haben. Lange wach geblieben sind
wir nicht, wir haben nur noch kurz wie die Nacht zuvor den
atemberaubenden Sternenhimmel betrachtet.
Am nächsten Morgen
wurden wir um vier Uhr geweckt, da wir den Sonnenaufgang sehen und auf
keinen Fall verpassen wollten. Dort haben wir auch gefrühstückt und es
war wunderschön !!
Danach machten wir uns auf den Heimweg, in
einem Bus bei 50°C ohne Klimaanlange - mal wieder. Wir bekamen
Langeweile und wurden ganz hibbelig und haben den Bus teilweise durch
Lindas Lache entertaint.
Wir machten noch einen Stop auf der Karmel Farm. Wir saßen auf einen Karmel und haben uns gefreut.
Nun
ging es auf direkten Wege zurück nach Alice Springs. Im Hostel
angekommen gab es erstmal einen Stromausfall und wir konnten nicht
duschen. Als es nach einer Weile endlich wieder Strom gab, konnten wir
duschen und wir fühlten uns gleich besser. Viel konnten wir an dem Tag
nicht mehr machen, außer uns in unser Bett zu legen und zu schlafen. Am
nächsten Morgen ging es um 10 Uhr nach Coober Pedy. Weitere neun Stunden
verbrachten wir im Bus.
In den paar Tagen die wir in
und um Alice Springs waren, haben wir noch nie so viel Wasser getrunken
und sind so selten auf Toilette gegangen.
Wenn man die Tour alleine machen will, muss man vorher genau planen wo man tanken und das Wasser auffüllen kann. Und das Wasser war so warm dass wir auch Tee damit trinken hätten können. Allerdings war das Wasser extra so warm, weil kaltes Wasser viel zu anstrengend für den Körper wäre.
Lebt ihr noch oder seid ihr schon geschmolzen?
Dori & Nemo
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| Die Laune könnte unterschiedlicher nicht sein |
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| 33 Stunden Busfahrt - not happy |
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| Sonnenaufgang |
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| Tourguide mit Rockbus |
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| Uluru |
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| Was los Cowboy? |
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| Eine uns unbekannte Geschichte auf Stein |
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| Abkühlung muss sein - man wird kreativ |
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| So kann man auch braun werden |
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| Ormiston Gorge |
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| Ormiston Gorge |
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| "Nena, mach schnell, ich verbrenne mir die Knie" |
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| Ellery Creek |
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| Langeweile im Bus |
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| Auf der Suche nach Feuerholz |
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| Swaaaaag |
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| erster Schlafplatz |
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| Guten Abend |
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| Kata Tjuta |
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| ICH BRAUCHE WASSER !! |
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| An manchen Stellen des Ulurus darf man keine Bilder machen, da sie für die Aboriginals eine Besonderheit darstellen. Es gibt ein Sorrybook, wo sich Menschen dafür entschuldigen Fotos gemacht zu haben oder Sand mitgenommen zu haben und ihnen dann etwas schlimmes zugestoßen ist. Sie haben Sand und Bilder zurück geschickt mit einem Brief. |
Wer die Überschrift nicht versteht, sollte den Hobbit gucken.
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