Freitag, 28. September 2012

Ein paar Eindrücke...

5 Sitzplätze und ein Kofferraum mit Linda...


Erdbeeren verkaufen macht "Spaß" - Surfers Paradise/ Gold Coast


Toby - Unser blinder Passagier

Unser Ferrari auf Zeit - wir haben die Straßen rund um Brisbane unsicher gemacht

Man ist das eine große Erdbeere

Traumstrand - frei von Sorgen .

Welcome to Paradise/ Sunshine Coast

"Beim nächsten Schild halten wir an" -  das war dann mitten auf der Straße

Byron Bay

Feel the Flow

Bucht von Byron Bay

kleine Wellen

Unberührter Strand, irgendwo im Nirgendwo

Montag, 24. September 2012

Es gibt keinen Plan, wir sind im FLOW


Einen genauen Plan hier zu haben, ist eher ungewöhnlich. Eine Engländerin nickte nur wissend als wir ihr erzählt haben, dass wir keinen Plan haben und meinte Yeah, you’re in the Australian flow. Aber erstmal von vorne.
Letzte Woche Montag haben wir uns abends entschieden in den Norden, nach Brisbane zu fliegen. Es gab günstige Angebote, es ist warm und wir können dann vom Norden in den Süden „traveln“. Dienstagnachmittags sind wir dann geflogen und es ging zu unserem neuen Hostel im Herzen vom Brisbane. Zusätzlich hat dieses Hostel einen Pool, einen eigenen Club, eine Bar und es gibt kostenloses und gutes Abendessen. Allerdings konnten wir das Meiste noch nicht auskosten, weil wir die ganze Zeit arbeiten. Ja richtig, wir haben unseren ersten Job. Als wir im Hostel angekommen sind und gegessen haben, haben wir uns mit einem Deutschen unterhalten, der uns eine Adresse für einen Job gegeben hat. Wir sind da am nächsten Tag hin und haben uns vorgestellt. Es war allerdings die private Adresse von dem Jenigen und er war etwas überrascht uns zu sehen, aber ihm gefiel unsere Motivation und am selben Tag sollten wir Probearbeiten. Was wir machen? Nun ja, wir verkaufen Erdbeeren. Wir kommen uns teilweise so vor wie die Rosenkäufer in Deutschland, aber so schlimm ist es dann doch nicht. Wir sprechen Passanten an, gehen in die Läden oder verkaufen an einer Stelle. Es ist recht anstrengend, da man die Kisten mit den Erdbeeren die ganze Zeit mit sich tragen muss. Linda und Nena werden mit riesen Bizeps zurück kommen. Nein, soweit wird es nicht kommen. Jedenfalls war unser Probearbeiten gut und wir konnten nächsten Tag anfangen. Wir können so oft arbeiten wie wir wollen. Momentan haben wir jeden Tag gearbeitet und erst am Wochenende wieder frei. Letzte Woche Freitag haben wir uns dann ein Auto gemietet und günstiger bekommen. Also machen wir die Straßen auch in Australien unsicher. Zu Anfang konnte man das wohl wortwörtlich nehmen, weil es sehr ungewohnt ist auf der linken Seite zu fahren und auf der rechten Seite zu sitzen. Ebenso manche Verkehrsregeln. Aber „we figured it out!“. Nun sind wir in Übung. Wir haben schon recht viel im Umkreis von Brisbane gesehen. Hauptsächlich an der Küste, z.B. Gold Coast/ Surfers Paradise, Noosa, Sunshine Coast und viele kleine Orte, welche typisch Australisch sind. Die Menschen sind auch sehr freundlich, mit einigen wenigen Ausnahmen. Einer meinte zu Nena, ob sie die Erdbeeren aus Gärten klaut und dann verkauft. Linda musste ein Test absolvieren: Was ist zuerst so weiß wie Schnee, als zweites so Grün wie Klee und als drittes so rot wie Blut und schmenkt allen Kindern gut?? Es ist eine Erdbeere!! Wir fahren also rum, sehen viel und verdienen auch noch Geld. So was ist nun der Haken? Der ist folgender: wir müssen spätestens um 5.30 Uhr wenn wir in der „Nähe“ arbeiten  um rechtzeitig an der Farm zu sein. Morgen fahren wir nach Byron Bay und da müssen wir um 4.30 Uhr aufstehen, weil der Weg länger ist und es sich sonst nicht lohnt. Die Farm ist auch eine Stunde entfernt. Ach und um das nochmal zu betonen, 4.30 Uhr MORGENS bzw NACHTS! Ja es ist hart, aber so haben wir erstmal einen Job, sehen was und können uns noch um einen anderen Job kümmern, der danach kommt. Zeit haben wir noch nicht wirklich dafür gefunden, weil es viel Zeit beansprucht und sehr anstrengend ist, sodass wir immer Abends fix und fertig ins Bett fallen. Wir freuen uns schon so sehr aufs Wochenende wie schon lange nicht mehr. Endlich länger Schlafen!! Für die Schule aufstehen war dagegen nichts und das fanden wir doch schon einige Male recht schwer.
Das nun erstmal zusammengefasst. Fotos kommen morgen. Wir waren im Paradies, sprich typisch australischer Strand, aber dazu morgen oder übermorgen mehr.
Dori & Nemo

Sonntag, 16. September 2012

Entscheidungen müssen sein....

Noch einen Tag bis unsere bezahlten Nächte im Hostel vorbei sind und wir wissen noch immer nicht so richtig wohin wir wollen. Irgendwie wissen wir was wir wollen: Wir wollen, dass das Wetter besser wird, nicht direkt in der Stadt leben und vorallem wollen wir Geld verdienen.
Doch jetzt wird erstmal ein wenig zurück gespult....das letzte Mal als wir geschrieben haben, haben wir noch nicht mal eine Nacht in unserem Hostel verbracht und warein einfach super fertig. Jetzt ein paar tage später haben wir den Jetlag so langsam überstanden.
Am ersten Tag mit ein wenig Schlaf haben wir morgens unseren Bankaccount bei der Bank eröffnen lassen. Der Mann in der Bank war echt super nett, obwohl er schon eine mijon anderen Backpackern ihren Account eröffnen musste. Gut gelaunt sind wir bei Nordsee Wetter am Strand entlang zurück zum Hostel gelaufen. In Melburne gibt es Tage an denen das Wetter so oft wechselt, das man innerhalb von 24 Stunden gefühlsmäßig in allen vier Jahreszeiten gewesen war.
Zu der immer wieder stärkerer durchkommenden Müdigkeit passierte etwas erfreuliches, unser erste Jobmöglichkeit eröffnete sich. Ein jüngerer Herr kam bei uns ins Hostel und hat uns direkt angesprochen ob wir einen Job brauchen, im Bereich Marketing. Natürlich haben wir ja gesagt und haben auf seine Anweisung gleich eine E-mail als Bewerbung an die vorgegebende Adresse geschrieben.
Zum Abendbrot haben wir uns Zutaten zu einem mehr oder weniger leckeren Sandwitch gekauft...es hat seinen Job getan und Nenas und Lindas Mägen gefüllt.
Nachdem Nena und Linda gehört haben, dass es jeden morgen Eierkuchen gibt war es klar, dass wir zur rechten Zeit am nächsten Morgen aufstehen werden. Mehr oder weniger ausgeschlafen haben wir uns zum Frühstück geschleppt. Anschließend daran sind wir dann das erste Mal mit der Tram nach Down Town gefahren und sind auf den Queen Victoria Market gegangen. Dort gab es von Holzinstrumenten bis zu sinnlosem Kinderspielzeug so gut wie alles. Das Beste aber war die Obst und Gemüse Abteilung. Alles sah so lecker und frisch aus, dass wir bei den Erdbeeren für einen Doller nicht mehr nein sagen konnten. Danach waren wir in einem Laden, der Kriechtiere, wie Echsen und Schlangen verkauft, Fische und Schildkröten. Bei dem Anblick der Echsen mit ihren Zungen, der glatten aber glibschig aussehen Haut und deren großen Körpern, bekamen wir eine Gänsehaut.
Später haben wir uns noch Chinatown angeguckt. In diesem Stadtteil hätte man auch denken können, man sei mitten in China. Geschäfte vollgestopft mit buntem Krimskrams vor dem die chinesischen Mädchen aufgeregt standen. Am Abend und zurück im Hostel haben wir und noch ein paar andere Deutsche aus unserem Hostel zwei DVDs geguckt. Dannach hatten wir aber immernoch nicht genug und haben zu viert noch ein paar der komliziertesten Runden UNO unseres Lebens gespielt.
Diese Runden UNO haben uns dann aber so geschafft, dass wir erst gefrühstückt haben als alle anderen im Hostel schon Mittag gegessen haben. Neben uns saßen zwei Jungs die uns ihr restliches Mittagessen angeboten haben. Es gab Reis, Tunfisch und Tomatenspoße. Es war umsonst, also haben wir gespart. Nach noch einem weiteren Besuch im Supermarkt war unser Highlight des Tages, das Besuchen der Pinguine, die beim Anbruch der Dämmerung sich aus dem Wasser flüchten und sich in ihre Steinhöhlen zurückziehen. Pinguine sind einfach zu süß für diese Welt.
WATSCHEL.WATSCHEL.WATSCHEL und kreischen wie kleine Esel
Wie ihr gemerkt habt,ein weiterer Tag ohne Entscheidung...
Dori & Nemo
                                                              Linda im Queen Victoria Market

                                               Der Berliner Bär als Elefant in Melburne

                                                             Wir sind Dori und Nemo begegnet

                                             Der WATSCHEL. WATSCHEL. WATSCHEL Pinguin

                                                                       Melburne at night

Mittwoch, 12. September 2012

über 30 Stunden später...

Linda und Nena sitzen nun totmüde in ihrem Hostel in Australien. Wir sind angekommen! Australien/Melbourne ist kalt, um genau zu sein 12°C und in dem Hostel gibt es keine Heizung. Die Gegend haben wir uns noch nicht angeguckt, dazu konnten wir uns noch nicht überwinden. Aber erstmal von vorne:
um 14.47 Uhr wollten wir den Zug nach Frankfurt nehmen, der allerdings 10 Minuten später kam. Wir dachten wir würden unseren Anschlusszug verpassen, dass dies die erste Hürde sein würde rechtzeitig zum Flughafen zu kommen. Aber wir hatten Glück und haben den Zug erstaunlicherweise nicht verpasst. Der Abschluss von Familie und Freunden war schwer, ein paar Tränen sind auch geflossen.
Im Frankfurt angekommen haben wir erstmal unsere Rucksäcke mit Folie einwickeln lassen, die dann aussahen wie Raupencouckons. Uns ist wieder einmal aufgefallen wie groß der Flughafen ist, aber wir haben alles recht schnell und ohne Probleme gefunden, was uns selbst auch überrascht hat.
Der erste Flug ging dann nach Dubai und hat um die 6 Stunden gedauert. Um vier Uhr morgens (in Dubai kurz nach halb Sieben) sind wir in Dubai gelandet. Der Flughafen ist eine Shoppingmal und wir haben viele verschiedene Menschen gesehen, was interessant war. Nach drei Stunden warten, ging es dann weiter nach Singapur. Wir waren sieben Stunden in der Luft. Wir dachten, dass wir in dem Flieger sitzen bleiben könnten, aber wir mussten wieder raus. In Singapur haben wir dann nochmal über eine Stunde gewartet bis es dann weiter ging. Wieder waren wir sieben Stunden in der Luft und sind dann um 7.40 Uhr in Australien/Melbourne gelandet (Zeit in Autralien). Wir sind mit der Fluggesellschaft Emirates geflogen und haben beide in einem Flugzeug noch nie so viel gegessen. Man muss wirklich sagen, dass das Essen sehr gut war (Lammm, Chicken, Beef, Salat, Käse, Cracker, Nachtisch, Sandwich...) Und wer uns beide kennt, weiß dass das wichtig ist. Gute Filme/Serien waren auch dabei. Der Flug war also erträglich und somit die Stimmung nicht schlecht.
In Melbourne angekommen haben wir unsere Rucksäcke und dasVisum abgeholt und sind dann in Richtung Ausgang,wo wir nochmal angehalten wurden. Ein Hund hat dann die ganzen Koffer/Rucksäcke nach Lebensmitteln abgeschnüffelt und wurde bei Nena fündig. Sie hatte noch zwei Brote, die sich extra aufgehoben hat, falls es hier nur Weißbrot gibt und man weiß ja nie wie das mit em Essen so aussieht...Aber der Hund hat das nicht verstanden und die Brote wurden kassiert.
Wir wurden von einem Fahrer abgeholt mit zwei weiteren, die aus England kommen Wir wurden direkt zum Hostel gefahren und haben uns erstmal geduscht und umgezogen. Später gibt es es Einführungsgespräch.
Linda und Nena sind müde, uns ist kalt aber wir sind froh endlich angekommen zu sein,. Jetzt müssen wir nur den Tag überstehen ohne irgendwo einzuschlafen.

Melden uns wieder nach einer langen Reise in das Land der Träume, die wir kaum erwarten können.
Dori & Nemo

Montag, 10. September 2012

Der Anfang

Das Abenteuer beginnt schon MORGEN


Morgen gehts nun endlich los. Wir sind aufgeregt und gespannt und können nicht mehr still sitzen. Die ersten schweren Verabschiedungen liegen schon hinter uns, aber so richtig können wir das ganze bisher noch nicht realisieren. Es geht tatsächlich morgen schon los!! 

Unsere Familien und Nico werden uns morgen verabschieden. Ein weiterer schwer Schritt...
Kurze Info zu unseren "Plan": wir fliegen morgen (ca 17 h) für 10 Monate nach Melbourne in Australien. Die ersten fünf Tage sind geplant danach werden wir sehen was auf uns zu kommt. Wir werden so viel wie möglich reisen und vom Land sehen und dabei alle möglichen Jobs machen - vom Tellerwäscher, bis Fruitpicking bishin zur Gastronomie. Wer weiß das jetzt schon. Ab Februar werden wir ein Praktikum starten, Linda bei Europcar und Nena bei...ja das stellt sich dann auch noch irgendwann heraus. Aber sie will irgendwas mit Eventmenagement machen. Das Praktikum ist ebenfalls in Melbourne und dauert ein paar Monate. Wir sind gespannt und aufgeregt. Der Rucksack von Linda ist gepackt, Nenas Rucksack in Gedanken, aber es kann morgen los gehen. Wir berichten wo sich unsere Wanderschuhe gerade befinden.Bis bald !!
Nemo & Dori

Vom "sommer" zum sommer