Sonntag, 16. September 2012

Entscheidungen müssen sein....

Noch einen Tag bis unsere bezahlten Nächte im Hostel vorbei sind und wir wissen noch immer nicht so richtig wohin wir wollen. Irgendwie wissen wir was wir wollen: Wir wollen, dass das Wetter besser wird, nicht direkt in der Stadt leben und vorallem wollen wir Geld verdienen.
Doch jetzt wird erstmal ein wenig zurück gespult....das letzte Mal als wir geschrieben haben, haben wir noch nicht mal eine Nacht in unserem Hostel verbracht und warein einfach super fertig. Jetzt ein paar tage später haben wir den Jetlag so langsam überstanden.
Am ersten Tag mit ein wenig Schlaf haben wir morgens unseren Bankaccount bei der Bank eröffnen lassen. Der Mann in der Bank war echt super nett, obwohl er schon eine mijon anderen Backpackern ihren Account eröffnen musste. Gut gelaunt sind wir bei Nordsee Wetter am Strand entlang zurück zum Hostel gelaufen. In Melburne gibt es Tage an denen das Wetter so oft wechselt, das man innerhalb von 24 Stunden gefühlsmäßig in allen vier Jahreszeiten gewesen war.
Zu der immer wieder stärkerer durchkommenden Müdigkeit passierte etwas erfreuliches, unser erste Jobmöglichkeit eröffnete sich. Ein jüngerer Herr kam bei uns ins Hostel und hat uns direkt angesprochen ob wir einen Job brauchen, im Bereich Marketing. Natürlich haben wir ja gesagt und haben auf seine Anweisung gleich eine E-mail als Bewerbung an die vorgegebende Adresse geschrieben.
Zum Abendbrot haben wir uns Zutaten zu einem mehr oder weniger leckeren Sandwitch gekauft...es hat seinen Job getan und Nenas und Lindas Mägen gefüllt.
Nachdem Nena und Linda gehört haben, dass es jeden morgen Eierkuchen gibt war es klar, dass wir zur rechten Zeit am nächsten Morgen aufstehen werden. Mehr oder weniger ausgeschlafen haben wir uns zum Frühstück geschleppt. Anschließend daran sind wir dann das erste Mal mit der Tram nach Down Town gefahren und sind auf den Queen Victoria Market gegangen. Dort gab es von Holzinstrumenten bis zu sinnlosem Kinderspielzeug so gut wie alles. Das Beste aber war die Obst und Gemüse Abteilung. Alles sah so lecker und frisch aus, dass wir bei den Erdbeeren für einen Doller nicht mehr nein sagen konnten. Danach waren wir in einem Laden, der Kriechtiere, wie Echsen und Schlangen verkauft, Fische und Schildkröten. Bei dem Anblick der Echsen mit ihren Zungen, der glatten aber glibschig aussehen Haut und deren großen Körpern, bekamen wir eine Gänsehaut.
Später haben wir uns noch Chinatown angeguckt. In diesem Stadtteil hätte man auch denken können, man sei mitten in China. Geschäfte vollgestopft mit buntem Krimskrams vor dem die chinesischen Mädchen aufgeregt standen. Am Abend und zurück im Hostel haben wir und noch ein paar andere Deutsche aus unserem Hostel zwei DVDs geguckt. Dannach hatten wir aber immernoch nicht genug und haben zu viert noch ein paar der komliziertesten Runden UNO unseres Lebens gespielt.
Diese Runden UNO haben uns dann aber so geschafft, dass wir erst gefrühstückt haben als alle anderen im Hostel schon Mittag gegessen haben. Neben uns saßen zwei Jungs die uns ihr restliches Mittagessen angeboten haben. Es gab Reis, Tunfisch und Tomatenspoße. Es war umsonst, also haben wir gespart. Nach noch einem weiteren Besuch im Supermarkt war unser Highlight des Tages, das Besuchen der Pinguine, die beim Anbruch der Dämmerung sich aus dem Wasser flüchten und sich in ihre Steinhöhlen zurückziehen. Pinguine sind einfach zu süß für diese Welt.
WATSCHEL.WATSCHEL.WATSCHEL und kreischen wie kleine Esel
Wie ihr gemerkt habt,ein weiterer Tag ohne Entscheidung...
Dori & Nemo
                                                              Linda im Queen Victoria Market

                                               Der Berliner Bär als Elefant in Melburne

                                                             Wir sind Dori und Nemo begegnet

                                             Der WATSCHEL. WATSCHEL. WATSCHEL Pinguin

                                                                       Melburne at night

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